Die ESA (Europäische Weltraumorganisation) sucht neue Astronautinnen und Astronauten!

Bewerbungen sind ab Ende März 2021 möglich

  • Die Europäische Weltraumorganisation ESA sucht erstmals seit elf Jahren neue Astronautinnen und Astronauten.
  • Zugelassene Bewerbe werden Seite an Seite mit bisherigen Astronauten der ESA arbeiten.
  • Für Europa bricht eine neue Ära der Weltraumforschung an.
  • Die erste Pressekonferenz findet digital am Dienstag, 16. Februar 2021 statt.

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Über die Europäische Weltraumorganisation (ESA)

Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Österreich, Belgien, die Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Slowenien und Lettland sind assoziierte Mitglieder

Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Mehr über die ESA erfahren Sie unter www.esa.int

Eine neue Ära der Weltraumforschung bricht an

Die Ausschreibung neuer Positionen für Astronautinnen und Astronauten markiert den Beginn eines Generationswechsels. Der Bewerbungszeitraum beginnt am 31. März 2021. ESA ermutigt Frauen ausdrücklich dazu, sich zu bewerben. Diversität ist für die Weltraumagentur von größter Wichtigkeit.

ESA-Generaldirektor Jan Wörner sagt: „Dank des starken Mandats, das uns die ESA-Mitgliedsstaaten auf unserem letzten Ministerratstreffen im Jahr 2019 gegeben haben, nimmt Europa seinen Platz in der Weltraumforschung ein. Um noch weiter gehen zu können als je zuvor, müssen wir auch unseren eigenen Horizont so stark erweitern wie noch nie zuvor. Dieses Auswahlverfahren ist der erste Schritt dafür. Ich freue mich schon sehr darauf, mit anzusehen, wie sich ESA in den nächsten Jahren mit unseren internationalen Partnern in allen Bereichen der Weltraumforschung und der Innovation entwickeln wird.“

„Sämtliche Gruppen unserer Gesellschaft abzubilden, ist ein Bestreben, das wir sehr ernst nehmen“, sagt David Parker, ESA-Direktor für Astronautische und Robotische Exploration. „Dabei sollte die Diversität bei der ESA nicht nur auf die Herkunft, das Alter, den Hintergrund oder das Geschlecht unserer Astronautinnen und Astronauten abzielen, sondern eventuell auch auf Menschen mit körperlichen Behinderungen. Um diesen Traum wahr werden zu lassen, starte ich parallel zur Rekrutierung neuer Astronautinnen und Astronauten auch das so genannte Parastronaut Feasibility Project – für dieses innovative Unterfangen ist es nun an der Zeit.“

Die Stellen sind offen vom 31. März bis 28. Mai 2021. ESA berücksichtigt nur Bewerbungen, die in diesen acht Wochen über die ESA-Karriere-Website eingereicht werden. Im Anschluss beginnt ein sechsstufiger Auswahlprozess, der im Oktober 2022 beendet werden soll.

Die Presseveranstaltung am 16. Februar ist gleichzeitig der Start der Kommunikationskampagne für die Bewerbungsphase.

Dies ist eine Pressemitteilung der ESA

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