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UFO-Aufklärungsvortrag angeboten!

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UFO-Aufklärungsvortrag angeboten!

Beitragvon Werner Walter » 28.10.2005 00:36

UFO-Aufkl√§rungsvortrag f√ľr Sternwarten/Planetarien angeboten!
Werner Walter, Amateurastronom und seit 30 Jahren UFO-Meldungsnachpirscher vom Mannheimer CENAP (Einloggen, um Links zu sehen), bietet ab sofort einen astronomisch ausgerichteten UFO-Dia-Aufkl√§rungsvortrag f√ľr Sternwarten und Planetarien sowie Volkshochschulen etc an. Erste Vortr√§ge finden f√ľr die Sternwarte W√ľrzburg am 7.11. und f√ľr die Sternwarte Stuttgart am 23.11. statt. Siehe so auch das Angebot des Rats der Planetarien: Einloggen, um Links zu sehen.
Der angebotene Vortrag hat diesen Inhalt:
"UFOs - Wunderzeichen am Himmel, wirklich?" - Die große UFO-Bilanz
Seit bald 60 Jahren werden unidentifizierte Flugobjekte (UFOs) am Himmel √ľber dem Globus gesehen. "Dank" der Mithilfe von Boulevardpresse, Hollywood und so genannten UFOlogen werden diese als "Fliegende Untertassen" aus Kosmostiefen angesehen und es bildete sich ein faszinierender Mythos des Weltraumzeitalters aus. Gerne macht man sich Sp√§sse √ľber die "kleinen gr√ľnen M√§nnchen", andererseits wurden manche Spekulativ-Literatur-Autoren mit diesem Thema zu Auflagenmillion√§ren.
Werner Walter (Jahrgang 1957, dem Jahr des Sputnik) ist Mannheimer Einzelhandelskaufmann und Amateur-Astronom, sowie Science Fiction-Fan. Vor bald 30 Jahren gr√ľndete er das Centrale Erforschungsnetz au√üergew√∂hnlicher Himmelsph√§nomene (CENAP) um den "mysteri√∂sen Dingen am Himmel" nachzugehen und um feszustellen, was es mit diesen wunderlichen Zeichen auf sich hat. Er und seine Kollegen gingen in diesen drei Jahrzehnten allein bundesweit 1.000 Eingaben und Meldungen √ľber Beobachtungen angeblicher UFOs nach. In einem internationalen Korrespondentennetz tauscht er sich mit UFO-Nachforschern weltweit aus. Nun wird Walter erstmals eine Bilanz ziehen und in einem Dia-Vortrag ausschnittsweise die Ergebnisse vorstellen, um zu zeigen was wirklich hinter dem UFO-R√§tsel steht - und nat√ľrlich auch √ľber seine Erfahrungen am "UFO-Telefon" berichten. Danach steht der Sachverst√§ndige zur Diskussion mit dem Publikum bereit.
Bio: Werner Walter, Jahrgang 1957, gr√ľndete 1976 das Centrale Erforschungsnetz au√üergew√∂hnlicher Himmelsph√§nomene (CENAP). Er ist auch Gr√ľndungsmitglied der GWUP - siehe Einloggen, um Links zu sehen . Anfang der 90er Jahre bot er die "UFO-Hotline" als Meldestelle f√ľr Sichtungsberichte von UFOs unter 0621-701370 an. Bekannt aus Fernsehen, Presse und Rundfunk ist er ebenso Autor des letzten gro√üenm Bestseller-Buches "UFOs: Die Wahrheit" (1996). Im Internet bietet er ein umfangreiches sowie kostenloses Informationsangebot, teilweise von Buchst√§rke, zum Thema unter Einloggen, um Links zu sehen an.
Kontakt zwecks Vortrags-Angebotsabsprache (möglichst ab sofort bis Februar 2006) - Telefon 0621-701370 (ab 15 h) oder eMail cenap@addcom.de
Gruss

WW 8)
"Jemand der ehemals ausr√ľckte, um Fliegende Untertassen zu beweisen, heute aber Deutschlands gr√∂√üter UFO-Skeptiker darstellt." Werner Walter
Werner Walter
 
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Re: UFO-Aufklärungsvortrag angeboten!

Beitragvon Tobias Claren » 11.03.2016 21:06

Ist das "seriös", weil man scheinbar das Ziel hat das "Phänomen" zu wiederlegen?
"Aufkl√§rung" m√ľsste auch diese F√§lle aufzeigen, aber auch klarstellen, dass nicht jedes vage Licht ein Alienraumschiff ist.
Nicht der Wissenschaftliche Anspruch des primären widerlegens, aber akzeptieren von Beweisen, sondern des herangehens mit dem Willen es zu "widerlegen".
Auch wenn ich hier nicht viel auf eine physikalische etc. Bildung Wert lege (ein Kriminologe wäre objektiver) Ein "Kaufmann" der es beweisen wollte, aber nun genau das Gegenteil macht soll irgenein "Argument" darstellen?
Es gibt auch ehemalige Linke, die heute stramme Nazis sind. Ich glaube Maler war so einer.
Oder Rechtsradikale die heute radikale Islamisten sind. Das sagt nichts √ľber die Sache(n) an sich aus, eher √ľber die Menschen. Das ist nicht pers√∂nlich gemeint, wenn er hier mitliest.

Ich stimme zu, es gibt viele "Sichtungen", die einfach nur die Venus, das Licht des Mondes duch die Wolken etc. sind.
Es gibt allerdings auch die großen Fälle.
Und die lassen sich nicht mit Himmelsphänomenen und optischen Täuschungen etc. abtun.

Mir ist allerdings auch bekannt, bzw. es ist meist zu vermuten dass "Feierabendkritiker" ( ;-] ) diese Fälle gar nicht mal kennen.
Es wird einfach nicht dar√ľber berichtet, nicht in der Form wie √ľber ein Bahnungl√ľck etc..
Und nein, das ist keine "Verschwörung", das Thema ist einfach "Tabu".
Und wenn sie berichten, dann haben TV-Sender bzw. die Redaktion den "Wunsch" sich von einer seri√∂sen Betracchtung zu distanzieren, weil man Angst hat, man w√ľrde sonst als "unseri√∂s" gelten.
Daher maximal ein "90-Sek√ľnder", und zwecks offener "distanzierung noch Akte-X-Musik drunter, ein paar Witzchen rein, und danach noch ein "lustiger Spruch" von einem zum anderen Moderator.
Siehe das Bremender Flughafen UFO.
Da gab es keinerlei Verdachtsmomente in Sachen Drohnen, auch nicht seitens der Polizei, das haben alleine die Medien verbreitet.
1990 hat RTL noch ernsthaft √ľber 6min aus Belgien berichtet:
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Wenn die grunds√§tzlich ablehnenden Kritiker ("Skeptiker" akzeptieren zumindest Beweise, auch viele gute Zeugen) in der Situation w√§ren, dass vor 50 nahen Augenzeugen ihre Familie am hellichten Tag in 50m Entfernung abgeschlachtet wird, und alle Zeigen beschw√∂ren den T√§ter wieder zu erkennen, dann d√ľrfte es den Meisten oder allen dieser Kritiker ausreichen um zu akzeptieren, dass es so war. Da geht es um Knast, Sicherungsverwahrung bis zum Lebensende oder sogar Todesstrafe. Da haben Sie aber keinerlei Zweifel.


Also zu evtl. DEM Beweis.
Dem Westall-Highschool-Vorfall bei Melbourne, Australien 1966:
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TV-Bericht zum Jubiläum.

Und hier nachgestellt, gleich die erste Hälfte:
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Sind nur 10:40min.
Den Zeugen kann man ganz objektiv nicht unterstellen, die h√§tten sich "verschworen" so eine Story zu erfinden. Denn damit w√ľrden die Kritiker einer "Verschw√∂rungstheorie" unterliegen. Das geht auch anders rum.
Und ein "Irrtum" oder "Optische Täuschung" ist aufgrund der Umstände absolut ausgeschlossen.
Auch ein "Geheimprojekt" ist Blödsinn.
Das ist Australien (√ľber die man witzelt, sie h√§tten erst seit 1964 Strom), und nicht die USA.
Wenn man den "Cash/Landrum"-Vorfall ( https://en.wikipedia.org/wiki/Cash-Landrum_incident ) als US-Geheimprojekt sieht (ich sehe das so, siehe die Umstände), sieht man auch den primitiven Technischen Stand (Notlandung auf STraße, Feuer unten raus...) in den 80ern in den USA.
Verglichen mit solch perfekter Technologie wie in Westall, wo eine "Untertasse" lautlos langsam landete, verweilte, und kurz darauf wieder wegflog.
Erst nachdem ein mutiger Junge der hinlaufen wollte in Ohnmacht fiel (das kann hier nur ein starkes Magnetfeld).

Im gleichen Jahr 1966 auch an einer Grundschule in Miami Dade:
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Die zweite H√§lfte. Aktuell ist es noch in der Mediathek verf√ľgbar.
Die jeweils 8-12Min sollte wohl jeder "investieren" können.


Und abschließend noch DAS Video.
Eine Pressekonferenz des National Press Club.
Den bisher jeder US-Präsident besucht hat. Absolut seriös.
Das ist so, als w√ľrde der Deutsche Presseverband etc. eine solche Konferenz mit UFO-Zeugen aus Milit√§r etc. abhalten.
Video mit Untertiteln:
Einloggen, um Links zu sehen

Das sind zwar gut 2h, aber nie langweilig. Man kann die Geschwindigkeit erhöhen, wenn man so schnell englisch verstehen oder lesen kann.





Wie wäre es mal mit Ergebnisoffener privater Forschung?
Auf Breiter B√ľrgerbasis? Es reichen ein paar Personen mit Elektronik und Programmierkentnissen. Man k√∂nnte z.B. einen Raspberry PI mit G-Sensor und Kompass (einfaches Gravimeter und Magnetfeldsensor) ausstatten, und wie Wetterstationen verteilt √ľber das Land und die Welt alle Schwankungen registieren lassen.
Wenn der G-Sensor schwankt, w√§re alleine das ein Beleg f√ľr Technologie die laut Wissensstand der Physik nicht m√∂glich ist. Davon ausgegangen dass das Ger√§t an einer Hausmauer etc. fixiert ist.
Durch viele verteile Stationen (alles unter 100 Euro, je nach Sensorqqualität auch unter 50 Euro) die das messen wäre "Fehler" ausgeschlossen.
Besonders, da ein sich bewegendes Objekt eine Spur ansteigender und abfallender Werte erzeugen m√ľsste.
Position, Richtung und Geschwindigkeit ließen sich ermitteln, und in Echtzeit auf einer Webseite und per App darstellen.
Menschen mit App die die Position √ľbermittelt k√∂nnen vorgewarnt werden, und schnell zwecks Filmen und Fotografieren sowie Augenzeugenbericht rausgehen.
Was die Anzahl an Zeugen und Material stark erhöhen kann.
Bei nur einem Foto oder Video ohne andere Zeugen muss man immer skeptisch sein.






Was Besitzer von Teleskopen angeht, die haben auch ihre Möglichkeiten.
K√∂nnten die nicht selbst genutzte Zeit ihr Teleskop jede Nacht durchgehend mit Nachf√ľhrung auf den Mond richten. Mit Bewegungserkennung.
Zur Mondfinsterniss haben das viele gemacht, und "ganz zufällig" (eher viele solcher Objekte, evtl. täglich...) gab es einige Aufnahmen von hellen Flecken, auch in Gruppen die sich vom oder zum Mond bewegten.
W√ľrde der Mond st√§ndig so beobachtet (eine durchgehende Kette von Teleskopen mit Kameras, die 24h den Mond und Umgebung bei Bewegung filmt/fotografiert), und alle Aufnahmen dieser Art zentral gesammelt, k√∂nnten auch Behauptungen wie "V√∂gel" oder "Wassertropfen" (s√§he man den √ľberhaupt?!?) oder Flugzeuge, Raumstation, Satelliten etc. ausgeschlossen werden. Denn die w√§ren bei einem weit enfernten viel niedrigeren Winkel nicht drin.
Objekte nahe dem Mond schon eher.
Flugzeige können noch anhand der Transponderdaten der Flugzeuge ausgeschlossen werden.
Kann jeder mit einem ‚ā¨8-DVB-T-Stick empfangen...

Es soll ja Manche geben die sich einen 32"-Spiegel geschliffen haben.
Es wäre interessant, ob mit solchen großen Teleskopen in Privathand mehr von solchen "Punkten" zu erkennen wäre als mit 10"-20"-Teleskopen.
Strukturen, die Form solcher Objekte etc.. Es ginge ja nicht darum Krater schärfer zu sehen, sondern darum kleine Objekte zu finden/sehen.



P.S.:
Ich bef√ľrchte dass Viele oder die meisten Hobby-"Astronomen" ein starkes Bed√ľrfnis zur "Aktiven Distanzierung" empfinden. Es evtl. sogar gel√∂scht wird.
Es ist ein Tabu, auch wenn man es wie hier mit guten Informationen und nicht zu lang versucht.
Und nicht zu denen zählt die "alles glauben". Aber auch wenn man nicht an "Geister" etc. glaubt, kann man dennoch sicher sein (aufgrund solcher Vorfälle wie Westall-High, aber auch die Phoenix-Lights oder die Belgische UFO-Welle) dass es Besucher gibt.
So wie √ľbrigens auch Hillary Clinton (und Bill Clinton). Und sie hat wohl 55% Chance Pr√§sidentin zu werden... K√∂nnte sich als Pr√§sidentin also tats√§chlich mit dem DoD anlegen, evtl. sogar theoretisch Milit√§rbasen st√ľrmen oder bei der NASA alles durchsuchen lassen.
Tobias Claren
 
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Re: UFO-Aufklärungsvortrag angeboten!

Beitragvon Albert » 29.04.2016 11:04

HalloTobias

Ich habe gez√∂gert, Dir eine Antwort zu schreiben, da ich es f√ľr ziemlich aussichtslos halte, Alien-Gl√§ubige zu √ľberzeugen, und ich keinesfalls auf eine Detaildiskussion eintreten will. Der Grund f√ľr totale Skepsis ist aber einfach.

Es ist ziemlich offensichtlich, dass es UFOs gibt. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um unbekannte Besucher von einem andern Stern handelt, ist verschwindend klein. Sie ist beliebig viel kleiner als die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eines der zahllosen ebenfalls unbekannten Phänomene hier auf der Erde handelt. Nicht erklärbare Erscheinungen am Himmel, Zeugenaussagen von kleinen Gruppen, Spuren, Filme etc. reichen deshalb nicht, um den Besuch von Aliens zu beweisen.

Dass sich in dem Bereich sehr viele Betr√ľger, Wichtigtuer und Pfuscher tummeln, macht die Anspr√ľche an einen Beweis nicht kleiner.

Es gibt aber noch Hoffnung. Vielleicht landet eines Tages wirklich ein Raumschiff mit Aliens an einem Ort, wo es klar und von Vielen √ľberpr√ľfbar ist.

Viele Gr√ľsse
Albert
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Re: UFO-Aufklärungsvortrag angeboten!

Beitragvon Tobias Claren » 29.04.2016 12:12

Tja, dass ist nicht ganz so simpel.

Mich w√ľrde interessieren was hier mit "Alien-Gl√§ubige" gemeint ist.

Denn im letzten Absatz wird die Möglichkeit dass "eines Tages" Aliens landen als möglich beschrieben.
Wenn das "eines Tages" als möglich erachtet wird, ist es auch "eines Tages" in der Vergangenheit möglich gewesen.
Denn wenn man akzeptiert, dass sie es hierher schaffen können, dann war es auch schon vor zig Jahren möglich.


Dass es viele "viele Betr√ľger, Wichtigtuer und Pfuscher" gibt, macht es nicht weniger m√∂glich, und schm√§lert auch die Beweise nicht. Es gibt auch bez√ľglich Nazis, Holocaust etc. sehr viele Wichtigtuer (Selbstdarsteller... Lass mal einen Verein gr√ľnden, um uns besser darzustellen, und und x% der Spenden als Einkommen zu g√∂nnen), aber das √§ndert ja nichts am Thema an sich.
Der Anspruch wird tatsächlich nicht kleiner, aber der Anspruch ist z.B. bei 200+ Zeugen am hellichten Tag mit Landung in evtl. 100, 200m Entfernung nicht gerade gering.


Ich habe beim Wort "Beweise" dar√ľber nachgedacht, ob ich es anders formulieren soll, aber Zeugen gelten als Beweis (wenn sich 20 Personen verschw√∂ren, dann landet auch ein "Albert" f√ľr immer hinter Schweizer oder Deutschen Gittern in Sicherungsverwahrung...), besonders wenn es Hunderte Zeugen sind, und die Bedinungen unter denen sie etwas sahen so gut waren (taghell, N√§he, Eindeutigkeit...).
Von den Zweiflern bzw. radikalen Gegnern w√ľrde wohl jeder sofort an die Schuld glauben, wenn z.B. 50 Zeugen sagen, sie haben eine ganz bestimmte Person gesehen wie sie die ganze Familie des Hinterbliebenen umbrachte.

Und davon abgesehen gibt es ja in Fällen wie Japan Airlines 1628 harte Beweise. Die Radaraufzeichnung in Kombination mit der Funkaufzeichnung vor dem das Ganze bezeugenden Fluglotsen.
Nicht zu vergessen Rendlesham Forrest, wo mehrere Offiziere das Objekt umliefenb, sogar anfassten, Symbole abzeichneten.



Auf welcher unangreifbaren physikalischen Basis ist die Wahrscheinlichkeit "verschwindend klein"?
"die großen Entfernungen"?
Auch ohne exotische √úberlichtantriebe mit Raumkr√ľmmung etc., k√∂nnte man mit heutiger Technik plus Kernfusion die ganze Milchstra√üe bereisen. Auch wenn es tausende oder zehntausende Jahre dauert. Das sagen heute auch Physiker offen.


Was das "sinnvoll erscheinen" angeht, gibt es bei Personen mit bewusstem Handeln die verschiedensten Beweggr√ľnde.
Das sind keine Tiere, die man auf Instinkte beschränken kann.
Und erst recht keine physikalischen Ph√§nomene, die man jederzeit an jedem Ort nachpr√ľfen kann. Daher sind Physiker eigentlich nicht "die" Experten", warum auch immer sie als solche betrachtet werden.
Eigentlich m√ľssten es eher Kriminologen etc. sein. Personen die nur die Fakten betrachtet, sund sich daraus ein Bild eines Vorfalls machen.
Und wenn man einige Fälle ansieht, wird der "Sinn" ganz klar.
Phoenix (13. M√§rz 1997), Hudson Valley (12. Juli 1984, z.B. Danbury), Taiz√© (15. August 1972), die belgische UFO-Welle und kleinere Vorf√§lle mit Einzelpersonen (z.B. Ron Sullivan in Marybourogh, Australien 4. April 1996, John Hudson, 25. Nov. 2009, Port Jervis, NY...), da ist die Intention eine Demonstration, eine Art "Desensibilisierung". Denn mit 1-2 Meilen gro√üen Dreiecken (Phoenix) bei hellem Tag √ľber der Stadt zu schweben kann man als zu Panik ausl√∂send betrachten.
Ich pers√∂nlich w√ľrde da zwar mal h√§ufiger solche "Shows" veranstalten, damit es nicht abebbt, aber grunds√§tzlich ergibt es den geforderten "Sinn".


Welche "Zahllosen ebenfalls unbekannten Phänomene" sollen dass denn sein? Ach ja, sie sind ja "unbekannt".
Das ist dann auch nicht besser als alles mit "das war ein Alien-Raumschiff" zu bezeichnen. Eher schlechter.
Denn beim Alien-Fluggerät hat man wenigstens eine konkrete Benennung, und diese basiert auf den Möglichkeiten (Leben außerhalb der Erde, Neugierde dieses Lebens, etc.).
Wie kann man also "unbekannte" Phänomene als Argument anbringen, und diese dann noch als "zahllos" bezeichnen?

Es gibt bekannte Phänomene, Mondlicht durch die Wolken etc., aber was die großen Fälle angeht, nichts davon waren solche unklaren Phänomene.

Ich halte auch nichts davon in jedem Licht am Himmel Aliens zu vermuten.
Aber gerade wenn man sachlicher Skeptiker ist (meist sind es radikale Ablehner), sollte man offen f√ľr eine wissenschaftliche Herangehensweise sein. Es sind keine physikalischen Gesetze die man √ľberall, unter Wasser, in Kugeln unter der Erde, einem Beschleuniger etc. prpfen kann, es ist eher mit der Vulkanologie oder Wirbelsturmforschung zu vergleichen. Man muss darauf warten dass etwas passiert, und dann Daten sammeln.
Hier wären z.B. Sensorestationen
Und nein, es nicht nicht zul√§ssig, nicht legitim das abzulehnen, weil man einfach mal behauptet dass w√ľrde nciht nicht lohnen, meint das w√§re "zu teuer" etc..
Gerade hier w√§ren evtl. Raspberry PI mit einer Platine mit Gravimeter und Magnetometer (z.B. Einloggen, um Links zu sehen ) denkbar. Gut verteilt √ľber das Land oder die Welt, von jedem Interessenten selbst zu kaufen. Es braucht nur jemand, der eine Linux-Distri daf√ľr anpasst. Es braucht nicht mal eine grafische Oberfl√§che, ein Webinterface reicht aus.
Alle Stationen senden ihre Daten live an einen Server, der aus auftretenden Anomalien

Der G-Sensor darf eigentlich nicht schwanken, JEDE Schwankung gilt nat√ľrlich als absolut unm√∂glich.
Außer es wäre tatsächlich möglich, die Gravitation zu manipulieren. Hardcore-Zweifler könnten dann immer noch "versuchen" zu glauben dass könne ein geheimes militärisches Fluggerät sein.

Was den PI angeht, der kostet ca. ‚ā¨35. Aber f√ľr diese einfache Aufgabe (nur Sensorwerte) reicht evtl. sogar der "Zero" f√ľr 5 Dollar. Dann noch 8 f√ľr die Sensorplatine, Netzteil und WLAN...

Ich w√ľrde zwei davon kaufen und installieren, eine mitten in K√∂ln.

Hobby-Astronomen hätten noch eine zweite Möglichkeit.
Wenn Sie nicht gerade jede Nacht ihr Teleskop nutzen, k√∂nnten sie es mit automatischer F√ľhrung und Kamera mit Bewegungserkennung durchgehend auf den Mond richten.
Machen das Genug, gäbe es immer x Teleskope die den Mond beobachten. Idealerweise zig oder Hunderte die wärend der Dunkelheit den Mond beobachten.
Und auch wenn es nur "Punkte" sind die sich bewegen, Vögel etc. sind durch die Anzahl ausgeschlossen.
Dennn durch den Winkel könnte man wohl leicht zwischen lokalen Objekten und Objekten in gut 380.000km neben dem Mond unterscheiden.
Als durch die letzte Modnfinsterniss viele Teleskope, auch mit Kamera auf den Mond gerichtet waren, gab es einige Aufnahmen solcher "Objekte".
Wenn man das gezielt machen w√ľrde, k√∂nnte man also regelm√§√üig etwas sehen und filmen/fotografieren.
Dies hinterher sachlich und Ergebnisoffen (!) auszuwerten ist dann eine andere Sache.
Ist es auf vielen Aufnahmen zu sehen, sind lokale Fehler wie "V√∂gel", Wassertropfen (ist das √ľberhaupt m√∂glich?), digitale Fehler etc. ausgeschlossen. Und wenn die Bewegungen auch noch identisch sind, muss es Objekte nahe des Mondes gegeben haben. Und wenn Sie nicht einfach nur eine Bahn ziehen wie ein Meteorit etc., sondern langsamer, schneller werden oder gar die Richtung wechseln best√ľnde kein Zweifel an einer intelligenten Steuerung.

Nochmal, ich glaube nicht bei irgendwelchen Lichter gleich an ein "UFO" (im Sinne von Alienbasiert).
Solche Leute soll es geben, habe vor kurzem noch von so einem in einem Forum gelesen.
Aber man darf wohl noch daf√ľr sein es mit harten Methoden zu pr√ľfen.
Tobias Claren
 
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