Planeten Reihenfolge: Mit dieser Eselsbrücke Planeten endlich merken (Merksatz)

Der Blick in den Sternenhimmel lässt von unendlichen Weiten träumen. Für Generationen war der Mond unerreichbar. Heute plant der Mensch bemannte Missionen zum Mars. Blickt ein Kind zum Nachthimmel, sieht es funkelnde Sterne. Dessen Freund erzählen am nächsten Tag in der Schule vielleicht: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel. Wir können es doch einfach genauso machen. Bekommen wir aber die Planeten Reihenfolge noch zusammen? Es gibt den einen oder anderen recht einfachen Merksatz. Planeten lassen sich damit auch nach Jahren noch dem Nachwuchs erklären.

Eselsbrücke Planeten: Wissen aus der Schule ausgraben

Die Planeten unseres Sonnensystems sind Schulstoff. Heute beschäftigen sich Kinder mitunter schon in Sachkunde damit. Eltern haben die Planeten Reihenfolge wahrscheinlich zuletzt im Astronomie-Unterricht gebraucht. Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel – vor 20 Jahren schon der Standard-Merksatz zu Planeten. Noch klar, was damit gemeint ist? Unser Sonnensystem basiert auf diesem grundlegenden Aufbau: Eine Sonne als Zentralgestirn und acht Planeten. Im äußeren Bereich des Sonnensystems sind mehrere Kleinstplaneten unterwegs. Bekanntester Vertreter ist Pluto. Zwischen dem 18. Februar 1930 – dem Zeitpunkt der Entdeckung – bis zur Neufassung der Planetendefinition galt Pluto sogar als 9. Planet im Sonnensystem.

Die Liste der Planeten im Überblick

  1. Merkur
  2. Venus
  3. Erde
  4. Mars
  5. Jupiter
  6. Saturn
  7. Uranus
  8. Neptun

Die ersten vier Himmelskörper bilden die Gruppe der inneren Planeten. Ab Jupiter wird von äußeren Planeten gesprochen. Dass Nummer 9 – Pluto – inzwischen nicht mehr den Planeten zugerechnet wird, haben wir bereits angesprochen. Getrennt werden innere und äußere Planeten durch den Asteroiden-Gürtel. Hier gehören Vesta, Juno und Ceres zu den größten Himmelskörpern. Hinter den bekannten Planeten liegt der Kuipergürtel. Neben Pluto – einem der ersten entdeckten Kleinstplaneten – wurden hier in den letzten Jahren verschiedene ähnliche Himmelskörper gefunden. Eris und Haumea sind nur zwei Beispiele. Diese werden als Plutoide bezeichnet. Hinter Pluto und dem Kuipergürtel liegt die sogenannte Oortsche Wolke.

Das Sonnensystem im Überblick

Deren Existenz ist nicht abschließend bewiesen. Allerdings geht die moderne Astronomie inzwischen davon aus, es hier mit einer riesigen Anzahl kosmische Objekte zu tun zu haben. Diese bewegen sich auf kugelförmigen Bahnen um das Zentralgestirn – die Sonne. Postuliert wird, dass sich diese Ansammlung in etwa bis zu 100.000 Astronomischen Einheiten (AE) Abstand zur Sonne befindet. Dies würde ungefähr rund 1,6 Lichtjahren entsprechen.

Merkspruch Planeten: Nicht mehr ganz zeitgemäß?

Du willst deinen Kindern die Planeten Reihenfolge erklären – und stellst verwundert fest, dass sich die Lehrmeinung geändert hat? Pluto hat schon lange unter Astronomen Streit provoziert. Ursprünglich als Planet klassifiziert, sorgte eine Reihe von Entdeckungen für Probleme. In den letzten Jahrzehnten entdeckten Astronomen im Kuipergürtel eine große Zahl Pluto ähnliche Objekte. Aus diesem Grund wurde auf der Generalversammlung der IAU im August 2006 entschieden, eine neue Gruppe Zwergplaneten zu definieren. Seit 2008 gelten diese als Plutoide. Natürlich bringen diese Veränderungen auch die Eselsbrücke zu Planeten durcheinander.

„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten“ – lange galt dieser Merksatz zu Planeten. Und viele Eltern haben diese Eselsbrücke zu den Planeten auch immer noch im Hinterkopf.

Die Bedeutung des alten Merksatzes:

  • Mein – Merkur
  • Vater – Venus
  • erklärt – Erde
  • mir – Mars
  • jeden – Jupiter
  • Sonntag – Saturn
  • Unsere – Uranus
  • Neun – Neptun
  • Planeten – Pluto

Durch die Neuklassifizierung von Pluto als Zwergplanet gilt inzwischen einer neuer Planeten-Spruch: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel. Hier sieht die Bedeutung folgendermaßen aus:

  • Mein – Merkur
  • Vater – Venus
  • erklärt – Erde
  • mir – Mars
  • jeden – Jupiter
  • Sonntag – Saturn
  • Unseren – Uranus
  • Nachthimmel – Neptun.

Als Eselsbrücke für das Planetensystem sind lassen sich noch einige andere Merksätze anwenden. Durchaus häufiger anzutreffen ist in diesem Zusammenhang auch: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere Natur. Wichtig ist einfach nur, dass die Anfangsbuchstaben des Merksatzes zusammen die Planeten in der richtigen Reihenfolge ergeben. Der Vorteil, welchen die Eselsbrücken haben, liegt auf der Hand. Mit deren Hilfe lässt sich sehr gut merken, welche Planeten in unserem Sonnensystem liegen.

Der Ringplanet Saturn

Was lässt sich aus den verschiedenen Eselsbrücken zur Planeten Reihenfolge ablesen? Es wird nicht nur deutlich, wie die einzelnen Himmelskörper angeordnet sind. Anhand der Merksätze drückt sich auch aus, welche der einzelnen Planeten der Sonne besonders nah sind – und welche auf einer sonnenfernen Umlaufbahn liegen. Natürlich hat der Planeten Merksatz seine Grenzen. Unberücksichtigt bleiben in diesem Zusammenhang die anderen astronomischen Strukturelemente des Sonnensystems. Beispielsweise liegen zwischen den inneren Planeten verschiedene Asteroiden-Umlaufbahnen – wie die Aten-Asteroiden. Ähnlich sieht das Bild bei den äußeren Planeten aus.

FAQ – Häufige Fragen und Antworten

Wie viele Merksätze zu Planeten gibt es?

Die Zahl der Eselsbrücken ist nicht festgelegt. Die Variante Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel gehört sicher zu den bekannten Merksätzen. Wie bereits erwähnt, gibt es einige weitere Versionen. Greif dir einfach die Variante heraus, welche sich besonders gut merken lässt. Welche Nutzen hat ein Merksatz, wenn dieser leicht entfällt.

Warum ist Pluto kein Planet mehr?

Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung war der Astronomie nicht bekannt, dass es eine ganze Reihe weiterer transneptunischer Objekte gibt. Diese wurden (und werden) erst in den letzten Jahrzehnten in die Karten der Astronomie eingetragen. Aufgrund der sehr ähnlichen Eigenschaften wären so innerhalb weniger Jahre sehr viele Planeten in die Liste bekannter Himmelskörper einzutragen. In den Jahren vor 2006 entbrannte daher eine heftige Debatte über deren Status. Inzwischen gelten diese Objekte – zusammen mit Pluto – als Klasse der Zwergplaneten.

Ist mit der Entdeckung neuer Planeten im Sonnensystem zu rechnen?

Für die Umlaufbahnen innerhalb der Planeten bis Neptun ist dies eher auszuschließen. Aber: Gerade im Kuipergürtel und der Oortschen Wolke wird eine große Zahl weiteren Himmelskörpern vermutet. Deren Größe kann durchaus die von Pluto erreichen. Wenn, dann ist für diese transneptunischen Areale mit Entdeckungen zu rechnen. Hier steht die Astronomie immer noch am Anfang.

Kann ich aus dem Planeten Merksatz die Entfernung ableiten?

Der Abstand zwischen der Sonne als Zentralgestirn und den einzelnen Planeten ist mit den verschiedenen Merksätzen und Eselsbrücken zu Planeten nur relativ abzuschätzen. Saturn ist demnach weiter als die Erde von der Sonne entfernt. Absolute Angaben enthält der Planeten Spruch allerdings nicht. Diese in Eselsbrücken einzubauen, würde am Ende auch deren Grundidee unterlaufen. Beispiel Anstand Saturn zur Sonne: Hier sprechen wir von 1,4 Milliarden Kilometer. Eine Entfernung, welche den Planeten Merksatz einfach zu kompliziert machen würde.